5 Tipps, die das Anlegen einfacher machen!

Anlegen… Für die einen ist es Routine, für die anderen der Moment, in dem die Anspannung an Bord steigt. Denn was tun Sie, wenn der Wind Ihnen stark entgegenwirkt? Oder wenn zwischen zwei anderen Booten nur wenig Platz ist? Und wie sorgen Sie dafür, dass Ihr Boot nicht beschädigt wird?

In diesem Blog geben wir Ihnen 5 praktische Tipps, die das Anlegen einfacher machen, damit Sie künftig sicher und entspannt anlegen können.

Nummer 1

Nutzen Sie den Wind zu Ihrem Vorteil

Der Wind kann beim Anlegen Ihr bester Freund sein, vorausgesetzt, Sie wissen, wie Sie mit ihm umgehen. Wir helfen Ihnen anhand von vier häufig vorkommenden Situationen:

  • Auflandiger Wind. Hierbei weht der Wind Sie direkt zum Steg. Fahren Sie mit etwas Abstand parallel zum Steg, schalten Sie den Motor in den Leerlauf und lassen Sie den Wind das Boot langsam zum Ufer drücken.
  • Ablandiger Wind. Hier ist es genau umgekehrt. Der Wind drückt Sie vom Steg weg. Fahren Sie in einem spitzen Winkel auf den Steg zu, machen Sie sofort die Vorleine fest und nutzen Sie den Motor, um das Heck zum Ufer zu drehen. Steuern Sie dabei vom Ufer weg.
  •  Gegenwind. Der Wind bremst Ihr Boot ab, wodurch Sie viel Kontrolle behalten. Beachten Sie jedoch, dass der Bug seitlich wegdrehen kann, sobald Sie an Geschwindigkeit verlieren, und machen Sie die Vorleine rechtzeitig fest.
  • Rückenwind. In diesem Fall schiebt der Wind das Boot nach vorne. Nähern Sie sich dem Steg daher langsam und parallel, bremsen Sie kräftig mit dem Motor ab und machen Sie zuerst die Achterleine fest.
Nummer 2

Lassen Sie die Strömung für sich arbeiten

Nicht nur der Wind hat Einfluss auf Ihr Boot, auch die Strömung kann das Anlegen erschweren. Versuchen Sie daher, sofern es die Situation zulässt, möglichst gegen die Strömung anzulegen. Die Strömung bremst Ihr Boot ab, sodass Sie länger die Kontrolle behalten und präziser manövrieren können.

Prüfen Sie vor dem Anlegen immer die Strömungsrichtung und passen Sie Ihre Anfahrtsroute entsprechend an. Beachten Sie außerdem, dass sich Wind und Strömung gegenseitig verstärken oder entgegenwirken können. Wenn Sie beides richtig einschätzen, vermeiden Sie Überraschungen auf den letzten Metern.

 

Nummer 3

Wählen Sie die richtige Geschwindigkeit

Es klingt vielleicht selbstverständlich, doch ein häufiger Fehler beim Anlegen ist eine zu hohe Geschwindigkeit. Es mag sich so anfühlen, als hätten Sie dadurch mehr Kontrolle, aber ein Boot, das zu schnell fährt, lässt sich schwieriger korrigieren. Fahren Sie daher so langsam wie möglich, ohne die Kontrolle über das Boot zu verlieren, und nutzen Sie kleine Bewegungen mit Motor und Ruder, um den Kurs zu korrigieren.

Nummer 4

Erwägen Sie Spudpfähle für mehr Kontrolle

Spudpfähle sind vertikale Pfähle, die unter dem Schiff montiert sind und die Sie beim Anlegen in den Grund absenken, um Ihr Boot vorübergehend an Ort und Stelle zu halten. Indem Sie einen Spudpfahl kurz absenken, schaffen Sie einen festen Drehpunkt. So können Sie mit kleinen Steuerkorrekturen und wenig Motorkraft kontrolliert zum Steg manövrieren.

Sobald Sie richtig liegen, senken Sie auch den zweiten Spudpfahl ab, um das Boot stabil zu fixieren. Besonders bei starkem Wind, Strömung oder wenn Sie allein fahren, bietet dies zusätzliche Kontrolle.

Nummer 5

Sparen Sie Zeit mit knotenloser Fenderbefestigung

Beim Anlegen möchten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das Manöver richten und nicht auf das Knüpfen von Knoten oder das Verstellen Ihrer Fender. Mit Fastfender hängen Sie Ihre Fender im Handumdrehen an der Reling und bringen sie auf die richtige Höhe, ganz ohne umständliches Knoten. So sind Ihre Fender innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit und Sie können sich vollständig auf das sichere Anlegen konzentrieren.

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